Regina Halmich wirbt bei Kampagne von RENN.west für Geschlechtergleichheit

Von Geschlechtergleichheit bis Frieden und Gerechtigkeit: Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen haben auch im Sport eine große Bedeutung. In einer Kampagne von RENN.west macht sich etwa Regina Halmich für Geschlechtergerechtigkeit stark.

Millionen von Menschen sind in tausenden Sportvereinen aktiv, wöchentlich fiebern zahllose Fans bei Sportereignissen mit. Diese dynamische und begeisterungsfähige Zielgruppe erfährt dank der Kampagne „Ziele brauchen Taten – Sport im Westen“ mehr über die vielen Aspekte des Themas Nachhaltigkeit. Ins Leben gerufen hat diese Kampagne die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien West. Renn.west fördert die Kommunikation über Nachhaltigkeitskonzepte und gestaltet mit Diskursergebnissen Nachhaltigkeitsprozesse in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und auf Bundesebene mit. 

Mit Hilfe von bekannten Gesichtern der deutschen Sportlandschaft will Renn.west Aufmerksamkeit für die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 schaffen und Anregungen geben, wie Sport nachhaltiger gestaltet werden kann. Die Macher:innen von Renn.west sind überzeugt: Um die Nachhaltigkeitsziele gemeinsam umzusetzen, braucht es Ideen, Strategien, Projekte und vor allem Taten.

Sportler:innen setzten sich für Nachhaltigkeit ein

Die 17 Nachhaltigkeitsziele werden in einem Baustein der Kampagne von Sportler:innen in kurzen, inspirierenden Videobotschaften vorgestellt. Diese Clips werden über die Sozialen Medien verbreitet, um Aufmerksamkeit für die Agenda 2030 zu wecken. Um Menschenrechte, Inklusion aber auch Kommerzialisierung im Profisport und andere spannende Nachhaltigkeitsthemen geht es in einer Interview-Reihe mit Arnd Zeigler. Der Sportjournalist und Moderator trifft sich mit verschiedenen Persönlichkeiten aus dem Sportbereich, um sich über zentrale Verbindungen von Sport und Nachhaltigkeit zu unterhalten.

Unter anderem diese Sportler:innen setzen sich für die Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der Kampagne ein:

  • Kein Hunger: Dafür setzt sich Leichtathlet und Zehnkämpfer Frank Busemann ein. Dabei geht es um Nahrungssicherheit, bessere Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft.
  • Hochwertige Bildung: Balian Buschbaum, ehemalige Stabhochspringer und heutiger Autor und Coach, spricht über inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung.
  • Geschlechtergleichheit: Boxerin Regina Halmich kämpft für Frauenrechte, Gleichstellung und Selbstbestimmung.
  • Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen: Fußballer Neven Subotić setzt sich dafür ein, dass sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen für alle verfügbar sind.
  • Nachhaltige Städte und Gemeinden: Ihab Yassin ist Parkour-Sportler und setzt sich für Nachhaltige Städte, effiziente und klimafreundliche Mobilität sowie inklusiven Städtebau ein.
  • Maßnahmen zum Klimaschutz: Rollstuhltischtennis-Spieler Holger Nikelis spricht über Maßnahmen und Einsatz für den Klimaschutz.
  • Leben unter Wasser: Meere ohne Müll – dafür macht sich Schwimmerin Britta Steffen stark. Ihr Thema ist der Erhalt des Leben unter Wasser.
  • Leben an Land: Radprofi Peter Schermann spricht über den Schutz von Böden und Biodiversität, um das Leben an Land zu erhalten. 
  • Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Fechterin Leonie Ebert spricht über Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen.


Verfasst von Sportfrauen

Erschienen in Frauen im Sportbusiness, Kampfsport am 29. Juli 2021

Deine Unterstützung für mehr Vielfalt in der Sportberichterstattung

Seit Jahren kämpft Sportfrauen dafür, die Leistungen von Sportlerinnen in Deutschland stärker hervorzuheben und ihnen die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Um unabhängig und qualitativ hochwertig zu arbeiten, benötigt Sportfrauen die Unterstützung der Leser:innen. Wir wollen unser Angebot nicht hinter einer Paywall verstecken, sondern die Inhalte allen Interessierten zugänglich machen. Auch wollen wir uns nicht mit einer Vielzahl an Werbeflächen von Firmen und Organisationen abhängig machen, die unsere Werte und Ziele womöglich nicht teilen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Leser:innen Sportfrauen finanziell unterstützen. Mit einer Mitgliedschaft oder einer freien Unterstützung kannst du dazu beitragen, dass das Projekt weiter bestehen bleibt und noch viel mehr Veränderungen in der deutschlandweiten Sportberichterstattung vorantreiben kann.

Voll dabei sein! Einmal zahlen

Weitere Artikel