Ski Cross

Skicrosserin Heidi Zacher beendet vor Peking ihre Karriere

Es hätten ihre dritten Olympischen Spiele werden können. Doch Skicrosserin Heidi Zacher hat nun ihr Karriereende bekannt gegeben. Ein Radunfall im Herbst macht ein Training auf Leistungsniveau unmöglich.

Nicht einmal zwei Wochen, bevor in Peking die Olympischen Winterspiele starten, gibt Skicrosserin Heide Zacher (33) aus Bad Tölz ihr Karriereende bekannt. Ein Schritt, der ihr nicht leicht falle, wie sie am Montag auf ihren Social Media Kanälen schreibt. "Mein Ziel waren die olympischen Spiele in Peking und die Vorbereitungen hierzu liefen gut. Dann hatte ich im September beim Training einen Unfall mit dem Rad", schreibt die 33-Jährige. Aus dem Unfall resultierten Rückenschmerzen, die das Training im Skicross beeinträchtigt haben und ein Niveau für den Leistungssport nicht mehr zugelassen haben. "Ich habe bis zuletzt alles versucht, dass ich meinen Traum nochmal realisieren kann, aber es sollte leider nicht sein." 

Mit 15 Jahren begann Zacher ihre sportliche Karriere zunächst im Ski Slpin. Doch die ganz großen Erfolge und der Kaderstatus blieben zunächst aus. Vier Jahre später startete Zacher dann im Skicross durch. Sie zeigte bei Weltcups gute Leistungen und wurde 2009 für ihre erste Welmeisterschaft nominiert, bei der sie den 16. Rang belegte. Im Jahr darauf folgte die erste Teilnahme an Olympischen Winterspielen in Vancouver. Auch 2014 in Sotchi war die Skicrosserin aus Bayern dabei und fuhr unter die Top 20. Ein Kreuzbandriss Anfang 2018 verhinderte eine dritte Olympia-Teilnahme in Pyeongchang.

Verfasst von Sportfrauen

Erschienen in Ski Cross, Winterspiele 2022 am 24. Januar 2022

Deine Unterstützung für mehr Vielfalt in der Sportberichterstattung

Seit Jahren kämpft Sportfrauen dafür, die Leistungen von Sportlerinnen in Deutschland stärker hervorzuheben und ihnen die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Um unabhängig und qualitativ hochwertig zu arbeiten, benötigt Sportfrauen die Unterstützung der Leser:innen. Wir wollen unser Angebot nicht hinter einer Paywall verstecken, sondern die Inhalte allen Interessierten zugänglich machen. Auch wollen wir uns nicht mit einer Vielzahl an Werbeflächen von Firmen und Organisationen abhängig machen, die unsere Werte und Ziele womöglich nicht teilen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Leser:innen Sportfrauen finanziell unterstützen. Mit einer Mitgliedschaft oder einer freien Unterstützung kannst du dazu beitragen, dass das Projekt weiter bestehen bleibt und noch viel mehr Veränderungen in der deutschlandweiten Sportberichterstattung vorantreiben kann.

Voll dabei sein! Einmal zahlen

Weitere Artikel