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Kampf ums Olympia-Ticket: Rückschlag für Curlerinnen

SID
SID

07. Mai 2021

Die deutschen Curlerinnen haben bei der WM nur noch theoretische Chancen auf die direkte Qualifikation für die Olympischen Winterspiele.

Köln (SID) - Die deutschen Curlerinnen haben bei der Weltmeisterschaft in Calgary/Kanada nur noch theoretische Chancen auf die direkte Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Peking 2022. Beim 1:6 gegen die favorisierten Schwedinnen kassierte das Team um Skip Daniela Jentsch die sechste Niederlage im elften Turnierspiel und ist Tabellenneunter. 

Nur die besten sechs Teams bekommen ein Ticket. Die Schweiz (10:1), Russland (10:2) und Schweden (8:3) sind bereits durch. Deutschland kann mit Siegen gegen Tschechien (17.00) und die Schweiz (22.00) im besten Fall auf eine 7:6-Bilanz kommen. Ein Erfolg über die bislang souveränen Schweizerinnen ist allerdings unwahrscheinlich.

Gelingt der Sprung unter die Top 6 nicht mehr, gibt es bei einem Qualifyer vom 5. bis 10. Dezember eine weitere Gelegenheit. Komplettiert wird das olympische Turnier durch den Gastgeber.

Im deutschen Team kamen bislang einzig Jentsch, ihre Schwester Analena und Mia Höhne zum Einsatz, nachdem zwei positive Coronatests im Vorfeld des Turniers für Wirbel gesorgt hatten. Klara-Hermine Fomm und Emira Abbes, die die Mannschaft des CC Füssen komplettieren, befinden sich nach wie vor in Quarantäne.

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Erschienen in Curling (WM) am 07. Mai 2021 - Zuletzt aktualisiert am 7. Mai 2021