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Snowboard

Ramona Hofmeister holt Weltcupsieg in Rogla und erhält kleine Kristallkugel

Ramona Hofmeister gewinnt wenige Tage nach ihrem Vizeweltmeistertitel das Weltcuprennen in Rogla. Zudem wird sie erneut für den Sieg in der Parallel Riesenslalom-Wertung ausgezeichnet.

Diese Ausbeute kann sich sehen lassen: Die Race-Athlet*innen von Snowboard Germany nehmen drei WM-Medaillen, einen Weltcupsieg und eine kleine Kristallkugel aus Rogla (SLO) mit nach Hause. Vier Tage nach ihrem Silber-Quo gewinnt Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen) an gleicher Stelle ihr insgesamt 13. Weltcuprennen. Außerdem darf sie sich zum zweiten Mal über die kleine Kugel für den Gewinn des PGS-Disziplinweltcups freuen. Dritte in dieser Wertung wird trotz eines frühen Ausscheidens beim Rennen Weltmeisterin Selina Jörg (SC Sonthofen).

Final-Sieg gegen Nadyrshina

Ramona Hofmeister carvte gegen Michelle Dekker (NED) und die beiden Schweizerinnen Larissa Gasser und Julie Zogg souverän ins Finale. Das siegbringende Duell gegen die zweifache WM-Medaillengewinnerin in Rogla, Sofia Nadyrshina (RUS), entschied die 24-jährige SNBGER-Athletin im Endspurt für sich.

„Absolut Hammer. Das war meine Traumvorstellung, die kleine Kugel hier mit einem Sieg mit nach Hause zu nehmen. Dass ich die Disziplinwertung verteidigen konnte, zählt sehr viel für mich. Viele haben gesagt, so eine Saison wie letzten Winter hat man nur einmal im Leben. Ich wollte diese Leistung bestätigen – und bin sehr stolz darauf.“ Ramona Hofmeister

Melanie Hochreiter hatte bereits im Achtelfinale die Überraschung gegen Nadyrshina knapp verpasst: Sie fuhr auf Augenhöhe mit der aktuell zweiten des Gesamtweltcups und verlor das Duell nur um sechs Hundertstelsekunden. Ähnlich erging es Carolin Langenhorst. Auch sie hatte in der ersten Runde das Nachsehen und verlor ihr Duell gegen Milena Bykova (RUS). Die beiden Athletinnen vom WSV Bischofswiesen belegten in der Endabrechnung die Plätze 16 und 9.

Jörg und Loch ohne Chance in der Qualifikation

Unglücklich verlief das Rennen für Selina Jörg und Cheyenne Loch (SC Schliersee). Die beiden SNBGER-Athletinnen, die vor dem Rennen in der Parallel Riesenslalomwertung auf Rang zwei und drei lagen, konnten sich heute nicht für die Entscheidung der besten 16 Athletinnen qualifizieren. Beiden wurde im Vorlauf ein Schlag in der Piste am viertletzten Tor zum Verhängnis. „Das Ausscheiden hatte nichts mit ihrer Leistung zu“, analysiert Chefcoach Paul Marks. „Das Loch kam bei den letzten Athletinnen raus. Dort sind mehrere top Damen gescheitert. Wir haben es leider zu spät bemerkt, um die Linie zu ändern.“

Für Jörg, die in dieser Disziplin an gleicher Stelle WM-Gold gewonnen hat, war es das letzte Weltcuprennen im Parallel Riesenslalom ihrer Karriere: „So stellt man sich den letzten PGS natürlich nicht vor. Aber ich kann es verschmerzen. Das war ein richtig harter Schlag an dem Tor. Da hat es mir richtig die Füße weggezogen und ich konnte nicht mehr reagieren. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich einen weiteren Bogen um das Tor gefahren“, resümiert die Weltmeisterin. Sie und Loch belegen die Plätze 31 und 32.

Heimweltcup zum Snowboard-Saisonfinale

Die WM-Saison 2020/21 ist fast Geschichte. Den Schlusspunkt setzt der Heimweltcup in Berchtesgaden am 20. und 21. März 2021. Dort steht zum Finale ein Parallel Slalom sowie ein Team-Event auf dem Programm. Für Ramona Hofmeister geht es dort um den Gesamtweltcup. Aktuell führt sie 50 Punkte vor der Russin Sofia Nadyrshina. Selina Jörg, die in dieser Woche ihren Rücktritt erklärt hat, verabschiedet sich dort von der Snowboard-Bühne.

Verfasst von Snowboard Germany

Erschienen in Snowboard am 07. März 2021

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