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Fußball

So funktioniert Karriere auf und neben dem Eis bei den Mad Dogs Mannheim

Das Ausbildungs- und Studium-Programm der Mad Dogs Mannheim lockt viele Spielerinnen zur Bundesliga-Mannschaft. Trotz Corona konnten Stipendien und Studienplätze vergeben werden. Davon profitieren nicht nur die Spielerinnen selbst.

Ausbildung oder Studium verknüpft mit einer Karriere in der Eishockey Bundesliga: Die Mad Dogs Mannheim haben sich darum bemüht, genau das für ihre Spielerinnen zu ermöglichen. Bei allen Hochschulen ließen die Mad Dogs ihre Kontakte in die Ausbildungswelt spielen, und die Vergabe von Studienplätzen war für die Spielerinnen stark vereinfacht. Zusätzlich konnten die Spielerinnen durch die Unterstützung der Mad Dogs sofort den Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg oder ein Studierendenwohnheim beziehen und wohnen seitdem dort. So sind Anna Boß (Wirtschaftsingenieurwesen, HS Mannheim), Laura Brückmann (Soziale Arbeit, Hochschule Mannheim), Lea Welcke (Psychologie, Universität Mannheim) und Chiara Gehrsitz (Global Business Management, Hochschule Worms) mittlerweile ebenfalls nach Mannheim gezogen, um hochbegehrte und zulassungsbeschränkte Studienrichtungen zu studieren.

Talentierte Spielerinnen nach Mannheim holen

Die Mad Dogs Mannheim sind sehr froh, sich hierdurch die Dienste der talentierten Spielerinnen gesichert zu haben. Auch die Spielerinnen fühlen sich außerordentlich wohl in ihrer Mannschaft. Laura Brückmann: „Ich finde es total Spitze, wie die Mannheimer das angehen. Eine solche Unterstützung bei der Kombination von Sport und Ausbildung habe ich bisher nur an den nordamerikanischen Colleges gesehen. Das in Mannheim ist fast genauso.“

Darüber hinaus sind mit der Hilfe der Mad Dogs an den Universitäten Mannheim und Heidelberg maximale Spitzensport-Stipendien für Lucia Schmitz (Psychologie, Universität Mannheim) und Helen George (Humanmedizin, Universität Heidelberg) verlängert und für Lea Welcke genehmigt worden. Das bedeutet für Lucia, Helen und Lea eine finanzielle Entlastung bei der Doppel-Belastung durch Sport und Studium.

„Ich bin durch das Eishockey schon ganz schön rumgekommen. Vor allem die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten – auch unter Corona-Bedingungen - finde ich toll.“ Lea Welcke

Frauen und Mädchen für Eishockeysport begeistern

Teammanager Dirk Clauberg zur Gesamtsituation in Mannheim: „Ich möchte die Hochschullandschaft in unserer Metropolregion und die hiesigen Unternehmen nur loben und ihnen für ihre Hilfe bei der Bereitstellung von Ausbildungs- und Studienplätzen, Stipendien sowie Wohnungen danken. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg und haben es mittlerweile geschafft bei den Mad Dogs Mannheim außerordentlich viele Mädchen oder Frauen für den Eishockeysport zu begeistern. Damit sind wir jetzt weit vorne in Deutschlands Fraueneishockey und davon wird auch bestimmt der DEB profitieren.“

Cheftrainer Randall Karsten ist ebenfalls sehr angetan: „Ich bin sehr froh, dass wir durch unser Studien- und Ausbildungsprogramm junge und talentierte Spielerinnen hier nach Mannheim holen können. Gleichzeitig spüre ich, dass die kurzen Wege zwischen SAP Arena und den Hochschulen für eine sportliche und berufliche Entwicklung hervorragend sind und es möglich machen, beides unter einen Hut zu bringen.“

Verfasst von Sportfrauen

Erschienen in Eishockey am 04. Januar 2021

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