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Tina Punzel wird nach acht Jahren wieder Europameisterin

Nach acht Jahren steht Tina Punzel wieder ganz oben: Vom 3-Meter-Brett springt die 25-Jährige zum Europameistertitel. Lena Hentschel stand dabei zum ersten Mal in einem EM-Finale.

Erst vor ein paar Tagen hatte Tina Punzel (Dresdner SC 1898) die Sprunghalle in Rostock als persönlichen Favoriten bezeichnet. Wohl auch, weil sie dort 2013 ihren größten Erfolg gefeiert hatte, den Europameistertitel vom 3m-Brett. Künftig dürfte sie wohl auch die Duna-Arena in Budapest (HUN) zu ihren liebsten Wettkampfstätten zählen. Mit 330,85 Punkten setzte sich Punzel dort erneut die europäische Krone auf, siegte vor Chiara Pellacani (ITA/321,15) und Emma Gullstrand(SWE/319,60).

„Ich bin überglücklich, dass ich nach 2013 endlich mal wieder ganz oben stehen darf, nachdem es ja mit Bronze die letzten Jahre immer knapp war zu Gold. Die harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Ich bin erleichtert, stolz und einfach super glücklich“, jubelte die Europameisterin. Zuvor hatten Patrick Hausding (Berliner TSC) und Timo Barthel (SV Halle) bereits Bronze im Turm-Synchronspringen gewonnen. Vor dem abschließenden Wettkampftag im Wasserspringen hat das Sprungteam des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) damit schon sieben Medaillen auf seinem Konto.

Den ganzen Tag fast immer auf Position eins

Bereits im Vorkampf war Punzel mit 323,10 Punkten die Stärkste gewesen. „Schon da hatte ich das Gefühl, dass das ein richtig guter Tag werden könnte“, berichtete die 25-Jährige. Im Finale lag sie dann direkt wieder in Führung. Nur im dritten Durchgang fiel sie nach einem Wackler zwischenzeitlich auf Rang drei zurück. Doch die Dresdnerin ließ sich davon nicht beeindrucken und kam zurück. „Das war sowieso mein Wackelsprung. Und ich wusste, dass ich am Ende noch meine beiden starken Sprünge in der Hinterhand habe. Ich habe während des Wettkampfs gar nicht auf die Anzeigetafel geguckt, sondern einfach mein Ding durchgezogen.“

Die zweite DSV-Starterin Lena Hentschel (Berliner TSC) stand erstmals im EM-Finale in einer olympischen Einzeldisziplin. Mit 264,25 Punkten wurde sie Elfte. Im Vorkampf schien sie nach einem Patzer beim zweiten Sprung schon fast ausgeschieden, zeigte danach aber ein starkes Comeback. „Es macht mich stolz, dass ich mich nach diesem Missgeschick noch ins Finale gekämpft habe“, sagte sie.

Verfasst von DSV

Erschienen in Schwimmen am 16. Mai 2021

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