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Herne, Osnabrück, Keltern und Marburg stehen im DBBL Playoffs-Halbfinale

Herne, Osnabrück, Keltern und Marburg stehen im Halbfinale der DBBL Playoffs. Keines der Teams musste sich im entscheidenden Spiel drei den Platz erkämpfen.

Schon nach zwei Viertelfinal-Spieltagen stehen alle Halbfinalistinnen der DBBL Playoffs fest. Im Best-of-three-Modus machten die acht Teams untereinander diejenigen aus, die eine Runde weiterkommen. Und dabei holten vier Mannschaften mit 2:0 Siegen den direkten Einzug ins Halbfinale: Herne, Osnabrück, Keltern und Marburg. Erneut wird im Best-of-three-Modus ermittelt, wer im Finale um die Meisterschaft 2020/21 spielen wird.

Halbfinale 1

  • 10.April 18:00 Herner TC vs GiroLive Panthers Osnabrück
  • 11.April 16:00 Rutronik Stars Keltern vs BC Pharmaserv Marburg

Halbfinale 2

  • 16.April 18:00 GiroLive Panthers Osnabrück vs Herner TC
  • 16.April 19:00 BC Pharmaserv Marburg vs Rutronik Stars Keltern

Halbfinale 3 (wenn nötig)

  • 18.April 16:00 Rutronik Stars Keltern vs BC Pharmaserv Marburg 18.April 16:00 Herner TC vs GiroLive Panthers Osnabrück
flippo Baskets BG 74 – BC Pharmaserv Marburg 55:79

Nach dem Ein-Punkt-Sieg in Spiel eins machen es die Blue Dolphins dieses Mal am Ende deutlich weniger spannend und weisen die Gastgeberinnen letztendlich klar in die Schranken. Dabei lief es für die BG zunächst besser als im ersten Spiel. Zur Halbzeit lag das Team von Goran Lojo lediglich mit acht Zählern im Rückstand, für die zweite Hälfte somit noch alles drin. Anders aber als in der ersten Viertelfinalbegegnung ließen die Veilchen Ihre Comeback-Qualitäten vermissen. Marburg spielte ein starkes drittes Viertel und legte spätestens hier den Grundstein zum Sieg. Mit 27:15 entschied das Team von Christoph Wysocki den dritten Spielabschnitt für sich, sodass es beim Stand von 47:67 in die letzten zehn Minuten ging. In denen blieb die Punkteausbeute auf beiden Seiten überschaubar, eine Aufholjagd der Gastgeberinnen somit in weiter Ferne. Die Hessinnen bestimmten weiter das Geschehen auf dem Parkett, spielten das Ganze souverän zu Ende und sichern mit dem 78:55-Auswärterfolg den Einzug ins Halbfinale.

GISA Lions SV Halle – Rutronik Stars Keltern 64:72

Wieder gut dagegengehalten, wiederholt reicht es aber nicht, um den großen Favoriten zu stürzen. Den Halle Lions war die Freude anzumerken, nach dem aufregenden Ende der Hauptrunde, noch in den Playoffs spielen zu dürfen, auch wenn es gegen den haushohen Favoriten ging. Mit 21:17 sicherten sich die Löwinnen das erste Viertel. Doch bereits im zweiten Spielabschnitt rückte das Spitzenteam die Verhältnisse wieder zurecht. Keltern lag zur Halbzeit mit 41:32 in Front und vergrößerte den Vorsprung vor dem letzten Viertel auf 62:50. Die Gastgeberinnen wollten sich aber noch lange nicht geschlagen geben und kämpften sich stark zurück in die Partie. Bis auf 64:68 konnte das Team von Sandra Rosanke noch einmal herankommen. Dann allerdings fehlten die Kräfte, um den letzten großen Schritt zu machen. Die Sterne legte noch vier Punkte drauf, bei den Lions kamen keine weiteren hinzu. So sichert sich das Team von Christian Hergenröther mit dem 72:64-Erfolg das Ticket für das Halbfinale.

GiroLive-Panthers Osnabrück – TSV 1880 Wasserburg 88:78

Wer kennt es nicht, das Lied von den zehn kleinen Jägermeistern, die nach und nach immer weniger wurden. Zehn Wasserburgerinnen waren es schon lange nicht mehr, sieben, mit Glück acht. Am Samstag in Spiel zwei des Viertelfinales bei den Osnabrück Panthers waren gerade noch sechs. Wie so oft gehen diese letzten Verbliebenen dann nochmal einen Schritt, versuchen hier und da noch ein paar Prozent mehr rauszuholen. Und so entwickelte sich trotz dieser eigentlich klaren Voraussetzungen eine zunächst sehr spannende und ausgeglichene Partie. Beim 43:40 für Osnabrück zur Halbzeit konnte sich keines der Teams entscheidend absetzen. Bis auf sieben Zähler konnten die Panthers zwischenzeitlich entwischen, bis auf einen Punkt kämpften sich die Damen vom Inn wieder heran. Diese Aufholjagd kostete Kraft und dessen musste das Team von Sidney Parsons irgendwann dann auch Tribut zollen. Die Panthers erspielten sich einen Zehnpunktevorsprung, den sie bis zum Ende nicht mehr abgaben. Das 88:78 bedeutet nicht nur einen Heimsieg, sondern auch das 2:0 in der Serie und damit der Einzug ins Halbfinale.

Eisvögel USC Freiburg – Herner TC 59:69

Etwas zerfahren begannen die ersten zehn Minuten des Spiels. Die Bedeutung dieser Begegnung war den Protagonistinnen zunächst anzumerken. Drei Viertel lang schenkten sich beide Teams nichts. Drei Viertel gingen in der Addition unentschieden aus. Zum Basketball gehören allerdings vier mal zehn Minuten. Dieses eine Viertel, das zweite Viertel des Spiels, sollte die Entscheidung in diesem Spiel bringen. Diesen zweiten Spielabschnitt sicherte sich das Team von Marek Piotrowski mit 22:12. Genau diese zehn Punkte sollten auch am Ende den Unterschied ausmachen. Während Freiburgs Topscorerin Daneesha Provo knapp an einem Double-Double (19 Punkte | 9 Rebounds) vorbeischrammte, gelang dies auf Seiten des TC Kristina Topuzovic (14 Pkt. | 10 Rbs.). Noch treffsicherer zeigte sich Laura Zolper, die bei einer starken Wurfquote auf insgesamt 27Punkte kam und ihr Team zum 69:59-Auswärtssieg führte. Damit wurde auch die vierte Viertelfinal-Serie mit 2:0 beendet und die Halbfinalspiele sind bereits komplett.

Verfasst von Sportfrauen/DBBL

Erschienen in Basketball am 06. April 2021

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