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Daubermann-Schwestern lassen Konkurrenz bei der Mountainbike-DM hinter sich

Bei den Deutschen Mountainbike-Meisterschaften im nordhessischen Gedern wurde Titelverteidigerin Elisabeth Brandau entthront. Leonie Daubermann holte überraschend den Sieg, genau wie ihre Schwester Luisa in der U23.

Sie waren die Überraschung der diesjährigen deutschen Mountainbike-Meisterschaften in der Disziplin Cross-Country: Leonie (22/Stevens Racing Team) und Luisa Daubermann (19/RDR Italia Factroy Team) sicherten sich bei den Elite- und U 23 Frauen fast zeitgleich den Titel. „Es ist Wahnsinn, was gerade passiert ist. Wir sind total happy, wir haben zusammen gut trainiert und wir haben uns vorgenommen, das Beste zu geben. Dass wir am Ende, ganz oben auf dem Treppchen stehen, das ist schon ein Traum“, meinte Leonie Daubermann überglücklich. Die 22-jährige, die altersbedingt noch bei den U 23 hätte starten dürfen, überraschte die Konkurrenz und verwies überraschend nach 1:32:52,7 Stunden, Ronja Eibl (Alpecin-Fenix) um über eine Minute und Nina Benz (jb Bruneck Superior Factory Racing) auf die nachfolgenden Plätze. Die letztjährige Meisterin Elisabeth Brandau landete auf dem siebten Platz. Leonie Daubermann sagt:

Als ich in der letzten Runde mitbekommen habe, dass Luisa als Erster über den Zielstrich ist, habe ich wahnsinnig gefreut, aber das hat mir nochmals einen Push gegeben.

Auch ihre jüngere Schwester Luisa wirkte mehr als glücklich. „Gleich im ersten U 23 Jahr, deutsche Meisterin, ich bin einfach happy“, meinte Daubermann, die nach sechs Runden, Kira Böhm (SV Reudern/Walcher Racing Team) und Emma Blömecke (ATV Haltern/Conway Factory Racing) mit deutlichem Rückstand auf die nachfolgenden Plätze verwies.

Verfasst von BDR

Erschienen in Radsport am 09. Juni 2021

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