Basketball

Vor heimischer Kulisse: Alle Infos zur EM-Qualifikation der DBB-Damen gegen Nordmazedonien

Endlich dürfen die deutschen Basketballerinnen wieder vor heimischem Publikum ein Länderspiel austragen. In Halle trifft das Team von Bundestrainer Walt Hopkins bei der EM-Qualifkaktion auf Nordmazedonien. Alle Infos zu Kader, Spielmodus, Livestream und Gegnerinnen.

Endlich ist es wieder soweit: Die deutschen Basketballerinnen tragen seit zwei Jahren das erste Länderspiel vor heimischen Fans aus. In der SWH.arena in Halle geht es im Rahmen der Qualifikation für die Europameisterschaft 2023 gegen Nordmazedonien (11. November). Schon wenige Tage später stehen die DBB-Damen und Bundestrainer Walt Hopkins den Belginnen gegenüber (14. November in Belgien). In Gruppe A trifft das deutsche außerdem noch auf Bosnien und Herzegowina.

EM-Qualifikation: Der Spielmodus

Insgesamt 38 Nationen wollen zur FIBA Women's EuroBasket 2023, die in Israel und Slowenien stattfindet. Die Nationen treten daher in insgesamt zehn Gruppen gegeneinander an, um sich einen der insgesamt 16 Plätze zu erkämpfen. Die Qualifikation findet über drei Zeitfenster statt: November 2021, November 2022 und Februar 2023. Sicher bei der Europameisterschaft dabei sind die zehn Gruppenersten sowie die Gastgeber-Nationen. Die weiteren vier Plätze gehen an die besten zweitplatzierten Mannschaften.

Die FIBA überträgt das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Nordmazedonien live auf ihrem YouTube-Kanal:

EM-Qualifikation: Die Gegnerinnen

Den Auftakt zur Qualifikationsrunde machen die deutschen Basketballerinnen gegen Nordmazedonien am Donnerstag, 11. November. Die Gegnerinnen sind keine Unbekannten für die DBB-Frauen: Bisher dreimal ging es in offiziellen Länderspielen gegen Nordmazedonien. Die Bilanz spricht mit drei Siegen und einem Punkteverhältnis von 266:182 eindeutig für die deutsche Mannschaft. Zuletzt siegte das Team von Bundestrainer Walt Hopkins am 14. November 2020 im Rahmen der EM-Qualifikation mit 74:59. Über das Team aus Nordmazedonien sagt er: 

Sie sind eine solide Mannschaft mit einigen sehr guten Spielern. Wir müssen unsere Intensität maximieren und uns auf ein hart umkämpftes Spiel einstellen.

Nach der Partie am Donnerstagabend wird das deutsche Team am Freitag direkt weiterreisen nach Belgien, wo am Sonntag schon das nächste Qualifikationsspiel ansteht. Die Zeit bis zum Anpfiff wird das Team so viel wie möglich in der Sporthalle an den Feinheiten arbeiten und sich auf die nächsten Gegnerinnen vorbereiten.

EM-Qualifikation: Kader der DBB-Damen

Damen-Bundestrainer Walt Hopkins hat für die beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Nordmazedonien und in Belgien 16 Spielerinnen nominiert. Darunter befinden sich sechs Spielerinnen aus dem europäischen Ausland und acht Spielerinnen aus der Damen Basketball Bundesliga (DBBL), außerdem stehen mit Marie Reichert und Patricia Broßmann zwei Debütantinnenim Kader. Zuletzt waren einige Spielerinnen noch verletzt oder gesundheitlich angeschlagen. Doch wenige Tage vor dem Spiel gegen Nordmazedonien sagt Hopkins: "Wir müssen noch an ein paar Kleinigkeiten arbeiten, aber wir sind schon fast wieder voll einsatzfähig."

Mit dabei ist unter anderem auch die erfahrene Luisa Geiselsöder, die derzeit in Frankreich spielt. Sie sagt über die Chancen der EM-Qualifikation gegenüber dem DBB:

Die Gruppe mit Bosnien und Herzegowina und Belgien ist natürlich jetzt ein bisschen schwieriger als die letzten drei Jahre. Aber deswegen sehe ich unsere Chancen nicht geringer. Ich glaube, dass wir unser Ziel auf jeden Fall erreichen können. Wir gehen da mit hundert Prozent rein und unsere Chancen stehen auf jeden Fall gut.

EM-Qualifikation: Auftakt vor heimischen Fans

Beim Heimspiel in Halle sind auch wieder Fans erlaubt. Das freut das Team und die Organisator:innen besonders. Bundestrainer Hopkins sagt: "Durch die COVID haben wir alle unsere Wertschätzung für das Spielen vor den Fans wiederentdeckt, so dass die Gelegenheit, ein Heimspiel vor unseren eigenen Fans zu bestreiten, noch aufregender ist."

Das Spiel wird zudem zwei Portalen live gestreamt. Zum einen im Online-Portal des MDR, „Sport im Osten“, und zum anderen auf dem Youtube-Kanal der FIBA. Dort kommentieren Benni Zander (u.a. MagentaSport) und Simon Roth (Talkin´ The Game Damenbasketball).

Erschienen in Basketball am 10. November 2021

Deine Unterstützung für mehr Vielfalt in der Sportberichterstattung

Seit Jahren kämpft Sportfrauen dafür, die Leistungen von Sportlerinnen in Deutschland stärker hervorzuheben und ihnen die verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Um unabhängig und qualitativ hochwertig zu arbeiten, benötigt Sportfrauen die Unterstützung der Leser:innen. Wir wollen unser Angebot nicht hinter einer Paywall verstecken, sondern die Inhalte allen Interessierten zugänglich machen. Auch wollen wir uns nicht mit einer Vielzahl an Werbeflächen von Firmen und Organisationen abhängig machen, die unsere Werte und Ziele womöglich nicht teilen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Leser:innen Sportfrauen finanziell unterstützen. Mit einer Mitgliedschaft oder einer freien Unterstützung kannst du dazu beitragen, dass das Projekt weiter bestehen bleibt und noch viel mehr Veränderungen in der deutschlandweiten Sportberichterstattung vorantreiben kann.

Voll dabei sein! Einmal zahlen

Weitere Artikel